Reisebestimmungen

 

Bei Reisen innerhalb der EU-Länder gelten folgende Bestimmungen für Heimtiere:  

 

Länder innerhalb der EU: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien / Nordirland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

 

Die Verordnung 998 / 2003 gilt nicht für Tiere, die Gegenstand eines Verkaufs oder einer
Eigentumsübertragung sind.

 

Die Verordnung besagt, dass Heimtiere zur eindeutigen Identifikation elektronisch gekennzeichnet sein müssen (ISO-Norm 11784 oder 11785). Falls der Chip diesen Normen nicht entspricht, muss vom Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung gestellt werden. Heimtiere, die ab dem 4.7.2011 neu zu kennzeichnen sind, müssen zwingend mit einem Microchip (ISO-Norm 11784 entspricht HDX- oder FDX-BÜbertragung) ausgestattet werden.


Bei Reisen muss der Heimtierausweis mitgeführt werden, der von einem Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres – gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut – mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO-Norm) vorgenommen wurde. Die deutsche Tollwut-Verordnung wurde am 20.12.2005 dem EU-Entscheid 2005 / 91 / EG angepasst. Danach muss ein Welpe bei Erstimpfung mindestens 3 Monate alt sein und die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt. Die Impfung muss entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers wiederholt werden.

 

Zusätzlich gilt für Schweden:

 

Das Tier muss 1. eine Identitätskennung haben (mit Microchip oder bis zum 3.7.2011 kann die Kennzeichnung auch in einer gut lesbaren Tätowierung bestehen), 2. gegen Tollwut geimpft und 3. auf Tollwut-Antikörper getestet werden.

 

Ab 1.1.2012 entfällt diese Sonderregelung.

 

Die Blutprobenentnahme darf frühestens 120 Tage nach der letzten Tollwut-Impfung,
jedoch innerhalb der Gültigkeitszeit des Impfpräparates, erfolgen. Die Untersuchung ist nur bei einem zugelassenen Labor möglich und der Titer muss mindestens 0,5 IU/ml betragen.

 

Wenn gemäß den Empfehlungen des Herstellers des Impfpräparates regelmässig eine
Auffrischimpfung durchgeführt wird, ist kein erneuter Antikörpertest notwendig. In
manchen Fällen kann es vorkommen, dass bei jungen Hunden und Katzen < 1 Jahr, bei
großrassigen Hunden, Hunden mit harter physischer Ausbildung, kranken oder vor kurzem kranken Tieren die erforderliche Titerhöhe nicht erreicht wird. Eine 2-malige Impfung im Abstand von 4 Wochen ist daher bei solchen Hunden und Katzen empfehlenswert. Das Ergebnis der Titerbestimmung muss im Heimtierausweis dokumentiert werden. Das Schwedische Zentralamt für Landwirtschaft empfiehlt außerdem, dass alle Tiere gegen Leptospirose und Hundestaupe geimpft werden.


Eine Entwurmung gegen den kleinen Fuchsbandwurm (Echinococcus spp.) mit einem
Praziquantel-haltigen Produkt muss durch einen Tierarzt innerhalb von 10 Tagen vor der
Einreise ausgeführt und im Heimtierpass dokumentiert werden.

 

Es besteht Leinenpflicht.

 

Welpen und Jungkatzen unter 3 Monaten dürfen nicht eingeführt werden.

 

Es gibt keine Einreiseverbote für spezifische Rassen.

 

Für die Einfuhr verschiedener Haustiere gilt, dass höchstens fünf Tiere gleichzeitig eingeführt werden dürfen (z.B. zwei Hamster und drei Kaninchen oder vier Vögel und ein Hund).


Informationen unter: Schwedisches Zentralamt für Landwirtschaft,
Tel.: 00 46 / 771 / 22 32 23, www.sjv.se

.

 

 

 

HOME            Länderinformationen